Inhalt

Die Q2 taucht ab

Tauchexkursion - Klappe die 1.

Tag 1

Am 10.08.2020 machten wir uns voll bepackt, in Fahrgemeinschaft auf nach Köln, um da mit unserem Projektkurs im Fühlinger See tauchen zu gehen. Treffpunkt war um spätestens 10 Uhr (für manche, direkt nach den Ferien, eine unmenschliche Zeit) am Blackfoot Beach. Nachdem (fast) alle pünktlich da waren, startete unsere erste Mission: Zelte aufbauen! Was sich bei dem tollen Wetter quasi von selbst erledigte. Nachdem alle Nachtlager aufgebaut waren, konnten wir unseren Innendesigner auf die Probe stellen. Als unsere Zelte dann um ca. 12 Uhr aufgebaut und eingerichtet waren, war es an der Zeit ein paar grundlegende Dinge zu besprechen. Durch unsere super Leitung, angeführt von Herrn Kulzer und Frau Westhoff, wurden wir herzlichst begrüßt und in ein paar weitere Techniken des Tauchens eingewiesen. Nach der kurzen Einführung wurden zwei Gruppen gebildet, um die ersten Taucherfahrungen zu sammeln. Da die erste Gruppe schon "heiß" war tauchen zu gehen (dem Wetter entsprechend), konnte die zweite Gruppe in der Zeit den Strand unter die Lupe nehmen.

Durch die schnelle und unkompliziert Erklärung von Herrn Kulzer über die Vorbereitung und die Durchführung des Tauchgangs war es nun an der Zeit sich die Tauchausrüstung anzulegen. Manche steckten wortwörtlich im Neoprenanzug fest. Nach viel Quetschen und Drücken waren irgendwann alle in ihren Tauchausrüstungen. Bewaffnet mit Flaschen, Neoprenanzügen und Buddy machte sich die erste Truppe auf den Weg ins Wasser.
Im fliegenden Wechsel tauschten die Gruppen.

Für den ersten Abend wurde der Grill von unserem Grillmeister Frederick angefeuert. Dafür brachte jeder etwas Leckeres mit, sodass am Ende ein kleines Buffet entstand. Mit vollem Magen und Sand zwischen den Zehen gingen wir glücklich und zufrieden schlafen.


Tag 2

Am nächsten Morgen erwachten wir mit frischem Brötchen-Geruch in der Nase. Unsere Einkaufsprofis - Lena, Martha und Mauritz - versorgten uns mit sämtlichen Frühstücksleckereien, um uns für den bevorstehenden Tag zu stärken. Für die Langschläfer unter uns wurden durch unseren hauseigenen DJ Jens sanfte Klänge gespielt.

Nach dem Frühstück ging es für uns wieder ab ins Wasser. Heute standen Buddy-Übungen auf dem Plan. Bei den Atemnotübungen konnte sich jeder blind auf seinen Buddy verlassen. Vertrauen war bei dieser Übung das A und O!

Nach einer kurzen Mittagspause auf dem Festland stürzten wir uns voller Vorfreude nochmal in die Fluten. Bei unserem zweiten Tauchgang hatten wir erstmalig die Chance die wunderschöne Unterwasserwelt zu bestaunen. Herr Kulzer gewährte uns durch eine kurze Streckenübung diese wunderbare Aussicht.

Fasziniert und hungrig stiegen wir mit leuchtenden Augen aus dem Wasser.

Durch die atemberaubende Leistung unseres Grillmeisters Frederick vom Vortag konnten wir ihn an Tag 2 zu einem weiteren Barbecue überreden. Nach dem fürstlichen Mahl erledigten sich sämtliche Aufräum- und Spülarbeiten durch unsere fleißigen Heinzelmännchen Shpend, Nick und Vicente wie von selbst. Dieses muss so viel Spaß gemacht haben, dass wir einen lieblichen Gesang bei der Arbeit unserer Heinzelmännchen hörten.


Tag 3

Auch der dritte Tag startete mit viel Sonne im Gepäck! Also mal "schnell" wieder in die Neoprenanzüge geschlüpft und mit gesamter Taucherausrüstung (gefühlte 70 Kilo im Gepäck) den "kurzen" Weg von circa 200 Metern zum Wasser. Damit wir uns erneut fühlen konnten wie Meerjungfrauen. Auf dem Tagesprogramm standen heute verschiedenste, individuelle Aufgaben. Dazu gehörten das Bezwingen der Tiefen des Fühlinger Sees (ca. 10 Meter) sowie Streckentauchen und Perfektionieren unserer Tauchtechnik. Außerdem gehörten Übungen wie die Tauchermaske ab- und wieder aufsetzen und das Wiedererlangen des Atemreglers dazu. Auch wenn sich das für den Leser einfach und leicht anhört, so ist das doch eine große Herausforderung. Den wortwörtlich Druck auszuhalten und auch in scheinbar kritischen Situationen die Ruhe zu bewahren und gelassen zu bleiben.

Wie bei jedem Hobby fällt es den einen leichter und den anderen schwerer. Trotzdem waren alle hochmotiviert!

So ging es für einige, an diesem Tag, 10 Meter runter in die Tiefe. Die Vorstellung von 10 Meter Tiefe hört sich für die meisten Menschen nicht unfassbar aufregend an, wenn man aber bedenkt, dass dort unten ganz andere Licht-, Temperatur- und Druckverhältnisse herrschen, kann es dem ein oder anderen auch flau im Magen werden.

Dass jeder Tauchgang sehr kräftezehrend ist, haben wir alle spätestens nach dem dritten Tag gespürt.

Um unsere Kohlenhydrate wieder aufzufüllen, stand am dritten Tag Pizza und Pasta auf dem Speiseplan. Wir entschieden alle für Pizza. Das hatten wir uns aber auch mehr als verdient! Nach dem Essen saßen wir noch lange bei netten Gespräche zusammen und ließen den Tag Revue passieren, bevor es für alle in die Koje ging.

 

Tag 4

Der letzte Tag am Fühlinger See

Die letzte Chance sich nochmal einmal Tipps und Tricks von unserem Experten im Thema Tauchen zu holen.

Für sechs von unserer Truppe (Jens, Martha, Shpend, Vicente, Lucca und Katharina) ging es noch vor dem Frühstück ab ins Wasser, um noch Übungen zu absolvieren. Immer in Zweiergruppen ging es ab in die Tiefe. Schon auf 3 Metern wartete eine Überraschung auf uns. Walter, der berühmte Wels im Fühlinger See, wollte es sich nicht nehmen lassen, uns zu begrüßen bzw. zu verabschieden. 

Zur Info: Wels Walter misst ganze 2.30 Meter. Jedoch reichten uns die 3 Meter Tiefe nicht aus, unser Ehrgeiz war geweckt. Nun wollten wir auch, wie unsere Kollegen am Vortag, auf die 10 Meter runter.

Als wir hinter diese Übung ebenfalls ein Häkchen setzen konnten, kam der Rest unserer Gruppe ins kühle Nass. Die letzte Etappe unserer To-Do-Liste wurde als Gruppe bewältigt, und zwar ging es hierbei um Erste Hilfe - Maßnahmen nach einem Tauchunfall. Damit man für den Notfall gut vorbereitet ist ( toi toi toi).

Auch wenn sich niemand vom Wasser und vom Tauchen losreißen konnte, mussten wir nach und nach unsere Zelte in Köln am Fühlinger See abbauen und die Heimreise antreten.

Wir alle haben gewisse Momente erlebt, die ohne diesen Projektkurs nicht entstanden wären und uns immer in Erinnerung bleiben werden.

In diesem Sinne nochmal ein herzliches Dankeschön an Herrn Kulzer und Frau Westhoff für die tatkräftige Unterstützung.

Zurück