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Ergreifende Lesung

Mirjam Pressler erzählt vom Schicksal des Ghettomädchens Malka Mai

Die Gesamtschüler lauschten gebannt der Geschichte von Malka Mai.
Die Gesamtschüler lauschten gebannt der Geschichte von Malka Mai.

Die verhängnisvolle Geschichte von Malka Mai wühlte die jungen Zuhörer auf. Das jüdische Mädchen erlebt in dem gleichnamigen Jugendroman von Mirjam Pressler den Holocaust. Von ihrer Mutter auf der Flucht zurückgelassen, landet sie im Ghetto und muss sich hier ganz alleine durchschlagen. Ständig ist sie auf der Suche nach Essen und immer auf der Hut vor den Deutschen.

"Die Geschichte hat mich wirklich mitgenommen", so Sechstklässlerin Dorina Beckmann. Gemeinsam mit den anderen Klassensiegern des Vorlesewettbewerbs der Gesamtschule war sie eingeladen, an der Lesung der Autorin am Stein-Gymnasium teilzunehmen. Begleitet von Lehrerin Manon Schwers, lauschten sie gebannt den von Mirjam Pressler selbst vorgetragenen, ergreifenden Szenen und begriffen dabei nach und nach, dass die Kindheit für die siebenjährige Malka Mai schlagartig vorbei war.

Im Anschluss an die Lesung berichtete Mirjam Pressler, dass sie sich die Figur der Malka Mai nicht ausgedacht habe. "Malka Mai war wirklich eine Überlebende des Holocausts", erzählte sie, "ich habe sie in Israel getroffen und mich lange mit ihr über ihre Erlebnisse unterhalten, danach habe ich das Buch geschrieben."

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