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Gegen das Vergessen

Erinnerungskultur: Lernende führen Gespräche mit Zeitzeugen
Die Lernenden waren von der Begegnung sehr beeindruckt.
Die Lernenden waren von der Begegnung mit den Zeitzeugen sehr beeindruckt.

Der Jahrgang 9 der Gesamtschule erhielt im Rahmen des Gesellschaftslehreunterrichts Besuch von einer Gruppe polnischer Zeitzeugen, die auf der Wasserburg Rindern zu Gast waren. Die Senioren hatten alle als Kinder oder Jugendliche schreckliche Erfahrungen in Konzentrationslagern und Ghettos machen müssen. Davon wollten sie als Überlebende den Schülern berichten. Die meisten haben Familienangehörige verloren und oft selbst nur durch Glück oder die Hilfe anderer Menschen überlebt. Den Zeitzeugen, die auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werkes in Kleve besuchten, war die Begegnung mit Schulklassen ein wichtiges Anliegen.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Jürgen Schmitz, der betonte, wie wichtig eine lebendige Erinnerungskultur für die Gesamtschule Kleve sei, gingen die Gäste zu zweit oder dritt in die verschiedenen Klassen. Die Schüler hörten sehr aufmerksam den Berichten zu, die für sie von Dolmetschern übersetzt wurden. Die Gäste wurden nach dieser sehr lehrreichen Geschichtsstunde von Schülern in ihrer Muttersprache verabschiedet. (meut)

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