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Gegen das Vergessen

Die SchülerInnen des Niederländisch-Bili-Kurses und des Deutsch-Projektkurses „Kinder im Krieg“ aus dem Jahrgang 9 nahmen im November an der sechsten Stolpersteinverlegung in Kleve teil.

Was ist ein Stolperstein?

Ein Stolperstein erinnert an die Opfer der Verbrechen der Nationalsozialisten und enthält neben dem Namen knappe Informationen zum Schicksal. Verlegt wird er dort, wo der letzte frei gewählte Wohnort dieses ehemaligen Klever Mitbürgers gewesen ist. In der Kolpingstraße wurde an die Familie Philips erinnert, deren Flucht in die Niederlande letztlich vergebens war; am Prinsenhof an die Familie Nathan, die ihr Kaufhaus verkaufen mussten und Kleve noch rechtzeitig verlassen konnten und an der Reitbahn an die Familie Mannheimer. Hier stand früher die jüdische Schule, an der Herr Mannheimer Lehrer gewesen war. (weitere Informationen unter mifgash.de/erinnern)

Der Initiator der Stolpersteinaktion Gunter Demnig war eigens aus Köln angereist um die Steine zu verlegen. Mittlerweile hat er in ganz Europa fast 75.000 Stolpersteine verlegt, davon ca. 100 in Kleve. Die Stolpersteinverlegung wurde im Unterricht nachbesprochen und auch ein Reinigen der schon länger liegenden Steine wurde hier ins Auge gefasst.

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