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Gemeinsam leben und lernen

Die Gesamtschule Kleve zählte zu den Bewerbern um den Inklusionspreis

Im Foyer der Stadthalle gab es eine Posterausstellung zur Inklusion.
Im Foyer der Stadthalle sehen sich die Lernenden Poster zur Inklusion an.

Am Ende hatte es zwar nicht ganz für eine Auszeichnung gereicht, doch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d und ihre PeBo-Lehrerin Monika Friese waren trotzdem ziemlich stolz: Immerhin hatte ihre Bewerbung um den Inklusionspreis die Jury durchaus beeindruckt, wie die Laudatorin aus dem Ministerium während der Preisverleihung deutlich machte: "Es war wirklich schwer, aus der Vielzahl der eingereichten Beiträge einen Sieger zu ermitteln, wir waren von allen begeistert und freuen uns sehr darüber, dass das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung an manchen Schulen in Nordrhein-Westfalen bereits so toll umgesetzt wird."  Auch Sozialminister Guntram Schneider, der höchstpersönlich zu der Feierstunde in der Stadthalle Mülheim gekommen war, lobte die Teilnehmer und deren Engagement: "Sie alle helfen dabei mit, die Inklusion weiter voranzubringen und sind mit ihren Projekten tolle Beispiele dafür, wie das Miteinander aller Menschen in unserer Gesellschaft gelingen kann."

In der Bewerbung der Gesamtschule Kleve stand die kreative Auseinandersetzung mit den vier Jahreszeiten in einer Klasse des Gemeinsamen Lernens im Mittelpunkt. Kinder mit und ohne Förderschwerpunkt hatten über ein Halbjahr hinweg im Modul Persönlichkeitsbildung und Berufsorientierung (PeBo) zusammen an einer Aufführung gearbeitet. Es entstanden Bilder, Kompositionen und Gedichte, die während der Eröffnungsfeier der Aktion Schule-Kunst-Museum präsentiert werden konnten.

Abteilungsleiter I, Stefan Püplichhuisen, der die Delegation der Gesamtschule Kleve als Schulleitungsmitglied bereicherte, sprach nach der Feierstunde von einem spannenden und wichtigen Besuch in Mülheim, der ihm noch einmal verdeutlicht habe, dass sich die Gesamtschule Kleve in Sachen Inklusion auf dem richtigen Weg befinde. "Wir werden die Worte von Minister Schneider weiterhin sehr ernst nehmen und mit all unserer Kraft und unseren Möglichkeiten daran arbeiten, dass alle Kinder bei uns die gleichen Chancen bekommen".

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