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Gesamtschule trifft Hochschule

Lehrkräfte informieren sich am Campus über das Studienangebot in Kleve

Führung über den Campus in Kleve
Sven Herold und Kerstin Schmitz hören Hochschul-Präsidentin Marie-Louise Klotz zu.

Innovativ, interdisziplinär, international: So wirbt die Hochschule Rhein Waal für ihre Fakultäten. Hier werden neue, fachübergreifende Studiengänge für Studierende aus aller Welt angeboten. Davon konnten sich jetzt auf Einladung des Fördervereins Campus Cleve Lehrkräfte aus der Region vor Ort einen Eindruck verschaffen. Gemeinsam mit Hochschul-Präsidentin Marie-Louise Klotz und Förderverein-Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers erkundeten sie exklusiv den modernen Campus rund um den Spoykanal inmitten der Kreisstadt.

Der Campus in Kleve
Der Campus am Spoykanal wirkt idyllisch.

Auch die Gesamtschule Kleve, an der die Schülerinnen nach neunjähriger Schulzeit ihr Abitur ablegen und damit die Berechtigung zum Studium erlangen können, war mit einer Delegation um Schulleiter Jürgen Schmitz vertreten. Interessiert folgten die Lehrkräfte verschiedener Fachbereiche den Ausführungen der Präsidentin, die die rasante Entwicklung der Hochschule seit der Gründung vor fünf Jahren eindrucksvoll skizzierte: Die Hochschule biete mittlerweile insgesamt 25 Bachelor- und acht Masterstudiengänge in den Bereichen Naturwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft und Technik sowie im Bereich Gesellschaftswissenschaft, Sozial- und Gesundheitswissenschaft an, über 4000 Studierende seien derzeit eingeschrieben. Ziel des interdisziplinären Studiums an der Hochschule Rhein-Waal sei es, die Anforderungen von Gesellschaft und Industrie an zukünftige Absolventen national und international möglichst passgenau zu erfüllen. Es solle eine noch stärkere Verknüpfung zwischen Studium, Praxis und Wissenschaft hergestellt werden.

Führung über den Campus in Kleve
Interessanter Rundgang: Die Lehrkräfte erfahren viel.

Die Fakultäten wollen neben Studierenden aus aller Welt aber auch jungen Menschen aus der Region die Möglichkeit eröffnen, in ihrer Heimat eine Hochschulausbildung zu absolvieren und später die Wirtschaft in Kleve zu stärken: "Auch vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels sehen wir es als wichtig an, die jungen Leute vielleicht schon durch die Entscheidung ihres Studienortes enger an die Region und den Kreis Kleve zu binden", so Förderverein-Geschäftsführer Hans-Josef Kuypers.

Auch die Gesamtschule Kleve sieht hier viele Möglichkeiten zur fruchtreichen Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule. "Es liegen für beide Partner viele Chancen in möglichen Kooperationsformen", sagte Schulleiter Jürgen Schmitz während der Campus-Erkundung, "gerade im Hinblick auf die Studien- und Berufsorientierung, aber auch bei der Vermittlung von Wissen und der Heranführung junger Menschen an Technik und Naturwissenschaften sehe ich viele Anknüpfungspunkte." Die Kinder-Uni sehe er etwa als ein ganz besonderes Angebot, von dem sowohl die Schulen als auch die Hochschule profitierten.

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