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Halt dich an mir fest

Siebtklässler stärken im Hochseilgarten ihre Klassengemeinschaft

Rückwärts geht es hier zu zweit den Pfahl hinunter.
Ganz schön wacklig da oben: Dennoch kamen alle wieder sicher unten an.

Schon der erste Besuch im Klettergarten war für die Schülerinnen und Schüler eine echte Herausforderung. Damals, als sie alle gerade in der fünften Klasse angekommen waren, mussten sie gemeinsam den Niedrigseilgarten meistern und auf der Hochseiltreppe balancieren.

Diesmal, rund zwei Jahre später, ging es noch spannender zu: Vor allem der "Fall" kostete viel Überwindung. Hier ließen sich die Jugendlichen von ihren Mitschülern an einem Seil befestigt auf eine bestimmte Höhe befördern und zogen dann an einem bestimmten Punkt selbst die Reißleine, um wieder Boden unter die Füße zu bekommen. "Das war unglaublich aufregend", berichtete Aisha hinterher von diesem besonderen Erlebnis, "ich hatte zuerst Angst und wollte gar nicht mitmachen. Aber als ich dann gesehen habe, dass die anderen so viel Spaß haben und sicher wieder ankommen, habe ich mich doch dazu entschieden. Jetzt bin ich total stolz."

Das Gefühl, eigene Grenzen überwunden zu haben, erlebten viele der Siebtklässler während des Trainings im Klettergarten. Vor allem aber erfuhren sie auch, dass sie ihren Klassenkameraden vertrauen können, schließlich mussten diese während der meisten Übungen für die Sicherheit der anderen sorgen. Ebenso wichtig war aber auch der Mut, laut zu sagen, dass man eine Station lieber auslassen wollte. Die Erfahrungen im Kletttergarten sollen den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, auch in anderen Lebenssituationen zu sich zu stehen und anderen Menschen zu vertrauen.

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