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Helden auf dem Acker

Saisonal und regional: Siebtklässler setzen bei Lebensmitteln auf Nachhaltigkeit

Fleißig arbeiteten die Siebtklässler auf dem Acker.
Fleißig arbeiten die Siebtklässler auf dem Acker.Lohn ist die reichliche Ernte.

Diese Möhrensuppe schmeckte ihnen besonders gut: Schließlich hatten die Siebtklässler das dafür benötigte Gemüse nicht nur selbst zubereitet, sondern sogar selbst geerntet. Mit ihrer Lehrerin Kathrin Krystof hatten sie zuvor nämlich eine ganz besondere Exkursion in Sachen Nachaltigkeit unternommen.

Gemeinsam arbeiteten sie einen ganzen Vormittag lang auf einem Bio-Acker in Hommersum: "Wir haben in unserem Modul GesundheitPlus viel über Saisonalität und Regionalität gesprochen", so die Schülerinnen und Schüler, "dann wollten wir selbst einmal erleben, was es bedeutet, Gemüse selbst anzubauen und zu ernten." So ging es schließlich mit dem Bus zum Bauernhof der Familie Lintzen.

Hier hatten die Schülerinnen und Schüler zunächst Gelengenheit, ein Projekt der Ackerhelden kennenzulernen. Diese kooperieren mit Biobauern und unterstützen interessierte Hobbybauern, indem Sie Ackerflächen zur Verpachtung anbieten. Die Felder werden im Frühling mit einer ersten Bepflanzung ausgestattet und im Verlauf des Jahres wird man von den Ackerhelden betreut. Dazu gehören umfangreiche Pflanz- und Gärtnertipps per e-mail und für die praktische Arbeit werden Werkzeuge zur Verfügung gestellt.

Mit ebenso solchen Werkzeugen ausgestattet, ging es dann auch für die Siebtklässler an die Arbeit: Fleißig hackten und jäteten sie. Hannah, die Tochter der Biobauern, stand der Gruppe mit Rat und Tat zur Seite, so dass am Mittag eine reichliche Ernte zusammen gekommen war: Kürbis, Möhren, Rote Beete, Kartoffeln, Mangold, Lauch und vieles mehr fanden sich schließlich in den Gemüsekisten wieder. So wird die Möhrensuppe sicher nicht das einzige saisonale und regionale Gericht bleiben, das in der nächsten Zeit in der Schulküche von echten Ackerhelden zubereitet wird. (sale/krys)

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