Inhalt

Rettet bedrohte Tiere!

Im NW-Projekt lernen die Sechstklässler viel über Natur- und Tierschutz

Stolz zeigen die Schüler ihre Plakate zu bedrohten Arten.
Stolz zeigen die Schüler ihre Plakate zu bedrohten Arten.

"Rettet bedrohte Tierarten!"- die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d haben das Thema ihres jüngsten naturwissenschaftlichen Projektes wörtlich genommen: Sie setzten sich nicht nur intensiv mit verschiedenen Tieren und ihren Lebensräumen auseinander, sondern sammelten sogar Spenden für den Tierschutz. Jeweils 136,98 Euro übergaben die Sechstklässler dem World Wide Fund for Nature (WWF) sowie den Zoofreunden Krefeld.

"Wir sind ziemlich stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler", so die Klassenlehrer Jochen Stellmacher und Rebekka Flöck. Letztere hatte das NW-Projekt gemeinsam mit der Klasse gestaltet. "Die Jugendlichen waren von Anfang an mit großem Interesse bei der Sache", so die NW-Lehrerin, "sie haben sich zusammen gesetzt und zunächst Forschungsfragen rund um das Thema entwickelt, danach haben sie zu verschiedenen bedrohten Tierarten gearbeitet und ihre Ergebnisse dann auf Plakaten präsentiert." Darüber hinaus standen auch Klima- und Naturschutz im Zentrum der Recherche. Sogar ein Mitglied der hiesigen Greenpeace-Gruppe konnten die Schülerinnen und Schüler als Expertin an der Gesamtschule Kleve willkommen heißen. "Auch von ihr haben wir ganz viel darüber erfahren, was es heißt, Verantwortung für die Welt zu übernehmen", so Klassenratsvorsitzende Sarah, "wir Menschen müssen unser Verhalten ändern, wenn wir die Tiere und ihre Lebensräume retten wollen."

Das fange bereits im Kleinen an. So kommen einige der Sechstklässler nicht mehr jeden Tag mit dem Bus oder im Auto zur Schule. Sie fahren ganz bewusst mit dem Fahrrad. Auch mit ihrem Müll gehen sie seit dem Projekt, zu dem auch ein Besuch des Zoos in Krefeld gehörte, ganz anders um: "Jetzt wissen wir einfach noch genauer, warum so viele Fische im Meer oder die Eisbären bedroht sind", so die Lernenden, "wir wollen nicht, dass unser Müll oder unsere Abgase dazu führen, dass Tiere sterben."

Die Lebensräume und Lebensweise von Pinguin, Sumatra-Tiger, Schnee-Leopard, Pfeilfrosch oder dem Kleinen Panda haben die Jugendlichen gemeinsam besonders genau erforscht und ihre Ergebnisse im Pädagogischen Zentrum an der Eichenallee Eltern, Lehrern und Mitschülern vorgestellt und dabei Spenden gesammelt. "So haben wir hoffentlich viele Menschen dafür sensibilisiert, mit der Welt sorgsam umzugehen", so die Klasse 6d. (sale)

Zurück