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Schwimmen im Schlafanzug

Sechstklässler bewegen sich unter erschwerten Bedingungen im Wasser

Schwimmen im Pyjama: Die Schüler fanden es lustig, aber auch lehrreich.
Schwimmen im Pyjama: Die Schüler fanden es lustig, aber auch lehrreich.

Beim Schwimmen tragen fast alle immer nur leichte Badebekleidung. Das führt dazu, dass selbst gute Schwimmer nicht damit vertraut sind, wie es ist, in Kleidern zu schwimmen. Das könnte aber im Notfall besonders wichtig sein. Denn Kleidung schränkt Schwimmer im Wasser in ihrer Beweglichkeit und Geschwindigkeit enorm ein. Sie vergrößert nämlich den Wasserwiderstand während der Schwimmbewegung.Dadurch verbraucht der Schwimmer viel mehr Kraft und wird schneller müde.

Um auszurobieren, wie sich das anfühlt und was man tun kann, um sich selbst zu retten, gehört das sogenannte Kleiderschwimmen  in den Schwimmunterricht der Gesamtschule Kleve.
So brachten unlängst unsere Sechstklässler ihre Schlafanzüge mit zum Schwimmtraining und sprangen damit in's kühle Nass. Neben all der Anstrengung, die mit dem Kleiderschwimmen verbunden war, machte es den meisten Kindern aber auch ziemlich viel Spaß, mit Klamotten im Wasser zu sein.

"Es war mal was ganz Neues", so Luisa aus der Klasse 6b, "ich konnte mir vorher gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn man mit Kleidung schwimmen muss. Jetzt aber habe ich ein Gefühl dafür und wüsste eher, was ich machen muss, falls ich wirklich mal in's Wasser falle."

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