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So soll der neue Schulhof aussehen

Vertreter des Schülerparlaments bringen ihre Ideen in die Planung ein

Die Lernenden und die Architekten sprechen über den neuen Schulhof.
Die Lernenden und die Architekten sprechen über den neuen Schulhof. Foto:Sale

Mit einem riesigen, weißen Poster und vielen bunten Stiften ging es los: Die Schülerinnen und Schüler zeichneten genau auf, wie der Schulhof des neu entstehenden Schulkomplexes an der Eichenallee aus ihrer Sicht gestaltet werden könnte. Von einer Kletterwand über ein Wasserspiel bis hin zur Halfpipe reichten die Vorschläge dabei."Wir sind sehr begeistert von den Ideen, die die Kinder und Jugendlichen in ihrem Schülerparlament entwickelt haben", so die städtischen Architekten Anne Mauch und Klaus Martens während des Planungstreffens, "nun wird es unsere Aufgabe sein, zu prüfen, welche Wünsche sich umsetzen lassen."

Enya aus dem Jahrgang 6 hofft sehr darauf, dass die Graffiti-Wand dazu gehören wird: "So eine Wand, die wir alle mitgestalten können, fänd ich echt total cool", sagte sie. Aber auch der Quatschpark, in dem sich Schülerinnen und Schülerinnen zum Entspannen zurückziehen können oder die Idee zu einer Tauschbücherei findet sie toll. Schon ein wenig mehr in Richtung Oberstufe denkt Achtklässlerin Seher. Sie meint, dass für die älteren Lernenden auf jeden Fall gemütliche Chill- und Lernecken her müssen. "Die Oberstufenschüler haben da ja schon ganz andere Bedürfnisse als die Kleinen", meinte sie, "da müssen wir natürlich auch drauf achten, wenn wir über die Gestaltung des Schulhofs nachdenken."
Vieles regelt hier auch schon die Gesamtplanung: Die gymnasiale Oberstufe und die Klassen 5/6 sowie die Jahrgänge 7 bis 10 erhalten rechts und links neben dem bereits bestehenden Gebäude nämlich jeweils einen Neubau, so dass hier auch verschiedene Schulhöfe entstehen.

So sieht ein Teil des Posters aus:

"Besonders die Jahrgänge 5 und 6 brauchen ja noch viel mehr Spielmöglichkeiten", so die Vertreter des Schülerparlaments. Entsprechend abwechslungsreich sieht hier auch die Wunschliste aus:  Hüpfkästchen, Kletter- und Balancierstangen werden ebenso gewünscht wie Schaukeln,Trampolin, Spielwiese und ruhige Sitzecken. Die Jahrgänge 5 bis 10 brauchen aus Sicht der Lernenden vor allem sportliche Abwechslung: Kickertische, Tischtennisplatten, Basketballkörbe und eine Torwand soll es geben.

Zu den weiteren Highlights der allgemeinen Schulhofplanung gehören eine Draußen-Bühne, eine Halfpipe und Jumpbox, ein Fußballplatz, ein Schachfeld, überdachte Fahrradständer und sogar ein Schulschwimmbecken und Obstbäume. "Wenn man sein Pausenbrot vergessen hat, könnte man sich dann einfach einen Apfel pflücken", meinten die Schülerinnen und Schüler. Nun sind sie natürlich schon sehr gespannt darauf, zu welchen Ergebnissen die Architekten bei der Prüfung der verschiedenen Vorschläge kommen werden. Das nächste Treffen ist schon geplant. (sale)

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