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Spende für syrische Schule

 Ein wichtiger Beitrag zur Lösung der aktuellen globalen Problemlage ist es, Fluchtursachen nachhaltig zu bekämpfen, damit sich Menschen gar nicht erst auf lebensgefährliche Fluchtrouten begeben. Die Gesamtschule am Forstgarten unterstützt deshalb schon seit 2013 den Verein Jusur e.V., damals mit mehreren tausend Euro aus einem Sponsorenlauf. Daran erinnerten sich die Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 10, als es um einen geeigneten Verwendungszweck der Kollekte von fast 600 Euro aus dem Abschlussgottesdienst ging. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurde beschlossen, erneut den Verein und seine Projekte zu unterstützen. Die Freude war groß, als wir durch den erneuten Kontakt hörten, wie sehr Jusur e.V. sein Engagement ausbauen konnte. Inzwischen gibt es erste Wiederaufbauprojekte auf syrischem Boden.

Jusur e.V. organisiert an der türkisch-syrischen Grenze - und seit Sommer letzten Jahres auch in Nordsyrien - Unterricht für junge Syrerinnen und Syrer. In Urm Aljouz, Nordsyrien, ließ Jusur e.V. im Frühjahr 2017 eine zerstörte Schule wieder aufbauen. Seit dem Sommer letzten Jahres besuchen 500 Kinder und Jugendliche diese Gemeinschaftsschule von der 7. bis zur 12. Klasse. In der Türkei konzentriert sich Jusur e.V. neuerdings vorrangig auf die studienvorbereitenden Kurse, aufgrund derer bereits viele junge Syrerinnen und Syrer ein Studium in der Türkei aufnehmen konnten. Dank der Spende können die jungen Menschen trotz der furchtbaren Fluchtsituation ihre Schulausbildung fortsetzen und haben somit eine Chance, einmal ihr Leben selbstständig meistern zu können.

Lehrerin Monika Friese, die über persönliche Kontakte für die Kooperation sorgt, zeigt sich weiterhin hochmotiviert: „Ich denke es macht absolut Sinn, auch in der Zukunft Projekte dieser Art zu unterstützen, da es dabei um Hilfe vor Ort geht. Das haben die 10er sehr richtig erkannt.“

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