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Von wegen Keule

Geschichte zum Anfassen im Neandertal-Museum

Zum Karneval schick gemacht: Hier vermischen sich Gegenwart und Vergangenheit.
Neandertaler, Helau! Zum Karneval vermischen sich Gegenwart und Vergangenheit.

Die Düssel plätscherte friedlich vor sich hin und die Sonne brach langsam durch die Wolken, als die Fünftklässler der Gesamtschule Kleve am Neandertal-Museum in Mettmann ankamen. Doch als die Schülerinnen und Schüler den Reisebus verließen, stand ihnen die eigentliche Reise noch bevor: eine Zeitreise in die Altsteinzeit.

Nach einer kurzen Wanderung entlang der Düssel zur Fundstelle des Skeletts des berühmten Neandertalers ging es zurück zum Museum, wo die Kinder von Museumspädagoge Helmut Grün begrüßt wurden. "Darf man hier etwas anfassen?", fragte eine interessierte Schülerin vor der Führung. "Oh ja! Hier darf und soll man sogar einiges anfassen, hochheben, aufklappen und begutachten!", sagte der Museumspädagoge. Er führte die Kinder dann auf spielerische und spannende Weise durch die Ausstellung und ermunterte zum Mitmachen und Mitdenken.

So war es den Fünftklässlern möglich, ihr im Unterricht erworbenes Wissen über das Leben des Neandertalers zu vertiefen und real zu begreifen, indem Felle und Leder berührt, Schädelknochen abgetastet sowie Faustkeile aus echtem Feuerstein in die Hand genommen und begutachtet werden durften. Am Ende der Führung wurden einige Kinder noch selbst zu Archäologen und legten ein Skelett mit Pinseln frei, wie es ihnen Professor Fuhlrott vor vielen Jahren im Neandertal vormachte. Ein gelungener und lehrreicher Ausflug!

(von David Maas)

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